Linz. Eine Stadt lebt auf.

Linz aktuell 24.9.2002      26.9.2002

Mittwoch, 25. September 2002

Eichenblatt Neues Naturdenkmal
Eine zirka 150 Jahre alte Stieleiche am Burgstallweg in Urfahr wurde unter Naturschutz gestellt.
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Gebäude-Entwurf Linz AG baut aus
Grünes Licht hat der Gestaltungsbeirat am 24. September für die Erweiterung der Zentrale der Linz AG gegeben.
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Riesenrad Urfahraner Herbstmarkt
Mit einer zugkräftigen Mischung von Spaß, Genuss, Einkaufsvergnügen und Information wartet der heurige Urfahraner Herbstmarkt auf.
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Neues Naturdenkmal in Linz
150 Jahre alte Stieleiche unter Naturschutz gestellt

Die Landeshauptstadt ist um ein weiteres Naturdenkmal reicher. Vor kurzem wurde - mit Bescheid der oberösterreichischen Landesregierung - eine zirka 150 Jahre alte, wunderschöne Stieleiche am Urfahrer Burgstallweg 22 unter Naturschutz gestellt.

Der Baum hat einen Stammumfang von 3,35 Meter und ist über 20 Meter hoch. Mit seiner mächtigen Krone - 18 Meter im Durchmesser - und seinem gesunden Allgemeinzustand kommt ihm ein außerordentlich hoher Naturschutzwert zu.

René Hagenauer   +43 (0)732/7070-1352
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Zustimmung des Gestaltungsbeirates für Erweiterungsbau der Linz AG-Zentrale
Fachhochschulgebäude mit Einkaufszentrum abgelehnt

Anklang fand beim Beirat für Stadtgestaltung ein teilweise bis zur Wiener Straße reichendes Erweiterungsbauwerk der 1998 eröffneten Zentrale der Linz AG an der Fichtenstraße. Auf dem früheren Areal der Spedition Schenker und einem Firmengelände des Autohauses Destalles soll voraussichtlich ab 2003 ein Bürokomplex mit Tiefgarage und Werkstätte errichtet werden. Die Verbauung schließt mit einem sechsgeschoßigen Trakt an das Bürohaus der Linz AG an der Fichtenstraße an. Parallel zu diesem Baukörper ist ein fünfgeschoßiger Trakt angeordnet, der an der Wiener Straße in eine den Eingangsbereich überspannende zweigeschoßige Blockrandbebauung übergeht. Die quer zur Wiener Straße angeordneten Büroriegel sind über Brücken verbunden. Das von den Planern der Linz AG-Zentrale, den Wiener Architekten Dipl.-Ing. Walter Ifsits und Dipl.-Ing. Hanno Ganahl, vorgelegte Projekt wurde vom Gestaltungsbeirat als schlüssige Weiterführung ihres qualitativ hochwertigen Entwurfes bezeichnet. Die Konzeption der Gebäude lässt ein für diese Aufgabe äußerst ambitioniertes Projekt erwarten. Der Beirat empfahl, die hochwertige Außenraumgestaltung mit vier typisch österreichischen Landschaftselementen (Halde, Felsplateau, Waldboden, Gras) auf das Gesamtareal auszudehnen. Während die Verbauung der Gestaltungsvisite zugeteilt wurde, muss das überarbeitete Außenraumprojekt dem Gestaltungsbeirat erneut vorgelegt werden.

Problematischer Entwurf für Fachhochschule auf ehemaligem Milchhof-Areal

Abgelehnt hat der Gestaltungsbeirat die überarbeitete Version eines im März 2000 vorgelegten Projektes für einen Gebäudekomplex an der Ecke Garnisonstraße/Semmelweisstraße. Die Verbauung soll Raum für die Linzer Fachhochschule, einen Supermarkt und Büroflächen bieten. Das vorgelegte Projekt für das einstige Milchhofareal der Firma Schärdinger sah zwei dreigeschoßige Baukörper an der Semmelweisstraße und der Garnisonstraße und eine den gesamten Hofbereich bedeckende ebenerdige Supermarkthalle sowie 920 Tiefgaragenstellplätze vor. Der Gestaltungsbeirat wies in seinem Gutachten auf den problematischen Funktionsmix der Verbauung hin und empfahl eine Reihe von neuen planerischen Lösungen.

Wohnhausumbau an der Ottensheimer Straße genehmigt

Fünf frei finanzierte Eigentumswohnungen (58 bis 130 Quadratmeter) werden voraussichtlich bis Frühjahr 2004 durch den mit einer Vergrößerung und der Errichtung einer Tiefgarage verbundenen Umbau des Hauses Ottensheimer Straße 45 geschaffen. Der Gestaltungsbeirat bewertete den Entwurf des in Attnang-Puchheim ansässigen Architekten Dipl.-Ing. Peter Frisch weitgehend positiv und empfahl eine Überarbeitung der Dachgestaltung.

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Christian Freimüller   +43 (0)732/7070-1362
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Region Strudengau auf dem Urfahraner Herbstmarkt zu Gast
Neues Fahrgeschäft „Panic" Blickfang im Vergnügungspark

Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Marktreferent Stadtrat Dr. Peter Sonnberger über den Urfahraner Herbstmarkt am Mittwoch, 25. September 2002, 12 Uhr, im Restaurant „Weinfassl“

Mit einer zugkräftigen Mischung von Spaß, Genuss, Einkaufsvergnügen und Information wartet vom 28. September bis 6. Oktober der heurige Urfahraner Herbstmarkt auf. Wagemutige finden im 62 Schaustellergeschäfte umfassenden Vergnügungspark als neue Attraktion das 40 Meter hohen Fahrgeschäft „Panic“. Neu ist auch ein Mäusezirkus. Ausstellungen und Veranstaltungen der Region Strudengau laden zur Begegnung mit Brauchtum, Volkskultur und heimischen Naturschönheiten ein. Unter dem Slogan „wir bringen das Beste“ machen die 172 Marktfahrer im Freigelände auf ihre Angebotsfülle aufmerksam. In den fünf Ausstellungshallen der Messe Linz sind weitere 117 Handelsbetriebe präsent. Fünf Festzelte, neun Würstelstände und 24 sonstige Konsumationsbetriebe sorgen für kulinarische Genüsse. Erstmals steht den Besucherinnen und Besuchern des Urfahranermarktes ein beim Gebäudes des Tourismus Service Linz positionierter mobiler Bankomat zur Verfügung. Am Abend des ersten Markttages wird ab 21.15 Uhr das traditionelle Leiner-Feuerwerk abgebrannt (Ersatztermin bei Schlechtwetter: Samstag, 5. Oktober). Zweiter Feuerwerkstag ist der Donnerstag (ebenfalls 21.15 Uhr, bei Schlechtwetter: Freitag, 4. Oktober). An den beiden Marktsonntagen ist erst um ein Uhr früh Sperrstunde. Ist die erste lange Nacht verregnet, wird die Nacht des darauffolgenden Freitags zur „langen Nacht“.

Gratisfahrten und Getränke zum „Schnäppchenpreis“ am Eröffnungstag

Zur Einstimmung auf die turbulente Jahrmarktwoche werden am Eröffnungsvormittag kostenlose Fahrten im Vergnügungspark und Getränke zum Tiefstpreis geboten. Die Gratisfahrten sind allerdings nur nach Abgabe der im „Urfahraner Marktjournal“ abgedruckten Gutscheine zwischen 10 und 12 Uhr möglich. Das Marktjournal wurde an alle Haushalte im Zentralraum versandt. Beim an der verlängerten Wildbergstraße gelegenen Medienzelt können zum Preis von einem Euro Gutscheine für eine Halbe Bier (regulärer Preis: drei Euro) oder Alkoholfreies erworben werden. Sie gelten am ersten Markttag. Der traditionelle Bieranstich durch Bürgermeister Dr. Franz Dobusch und Marktreferent Stadtrat Dr. Peter Sonnberger geht ab 12 Uhr im Europa-Bierstadl über die Bühne.

Strudengau stellt sich vor

Die Region Strudengau, wo noch bis 3. November im Stift Waldhausen die Landesausstellung „feste feiern“ einlädt, macht mit einem abwechslungsreichen Programm auf ihre landschaftlichen Reize, Sehenswürdigkeiten und touristischen Attraktionen aufmerksam. Noch ehe die Windhaager Bürgergarde am 28. September auf dem Urfahranermarkt Präsenz zeigt (11 Uhr), wird auf dem Südbahnhofmarkt beim „Arcimboldo“-Apfel zur Begegnung mit dem Strudengau eingeladen. So stellen sich dort die Gemeinde Rechberg und das Museum Altenburg vor. Mühlviertler Mohnnudeln können verkostet werden, die „Bierblos'n“ spielt auf, bäuerliche Direktvermarkter bieten ihre Produkte feil und die Windhaager Bürgergarde inszeniert ein Armbrustschießen. Fixpunkte des Strudengauer Informationsangebotes sind die beim Medienzelt geparkten rollenden Ausstellungsräume „Museumslandmobil“ und das „Naturparkmobil“, das den Naturpark Rechberg vorstellt. In ihrem Umfeld offerieren Rechberger Landwirte hausgemachte Spezialitäten.

Jeweils an den Nachmittagen bietet die Region spezielle Programmpunkte. So wird am 29. September von Mitarbeitern des Freilichtmuseums Mitterkirchen die Erzeugung von keltischem Kupferschmuck demonstriert. Am 30. September stellen sich die Gemeinden Münzbach und Windhaag vor. Am 1. Oktober präsentiert sich Perg. Weiters konzertiert an diesem Tag ab 14.30 Uhr die Bürgerkorpskapelle Windhaag beim Medienzelt. Am 2. Oktober findet ab 13 Uhr ein Keramikworkshop statt. Am 3. Oktober steht das Stadttheater Grein im Mittelpunkt. Am 4. Oktober dreht sich alles um den Naturpark Rechberg. Kräuter und Schwammerl sind dabei ebenso Themen wie die Volksmedizin. Der 5. Oktober ist der Landesausstellung „feste feiern“ gewidmet und am 6. Oktober spielt die Mimusbühne Waldhausen um 13, 15.30 und 16.30 Uhr Stubentheater.

Preisverleihung des Gewinnspiels der OÖ. Marktfahrer

Die Marktfahrer sind ein Schlüsselfaktor für den Erfolg des Urfahranermarktes. Am 2. Oktober, dem Familientag, machen Sie ab 15.30 Uhr im Medienzelt mit der Preisverleihung eines unkonventionellen Gewinnspiels des Wirtschaftskammer-Landesgremiums des Markt-, Straßen- und Wanderhandels auf ihre Arbeit aufmerksam. Am 16. Juli wurden vom Jahrmarktgelände 500 Gasballone mit dem Logo der Markfahrer „Wir bringen das Beste – Ihre Marktfahrer“ gestartet, von denen jeder eine Antwortkarte durch die Lüfte trug. Jenes Kind bis 14 Jahre, das am weitesten vom Startort entfernt seinen ordentlichen Wohnsitz hat und diese Antwortkarte bis 16. September einsandte, kann sich über urfahranermarkttypische Preise im Gesamtwert von 100 Euro freuen.

„Panic“ attackiert Magennerven

Das 40 Meter hohe neue Fahrgeschäft „Panic“ ähnelt auf den ersten Blick einem zweiblättrigen großen Windkraftwerk, an dessen Rotorspitzen Passagiergondeln für jeweils vier Personen montiert sind. Der „Panic“-Rotor hat einen Durchmesser von 38 Meter und dreht sich zwölfmal pro Minute. Die Gondeln erreichen dabei eine Höchstgeschwindigkeit von 94 Kilometer pro Stunde, wobei die Passagiere mit der dreieinhalbfachen Erdbeschleunigung in die Sitze gepresst werden.

Zu den weiteren Attraktionen des Vergnügungsparks zählen die Wildwasserbahn „Jungle River“ sowie die Fahrgeschäfte X-Treme, Air-Maxx, Tagada, Break Dance, Kamikaze, Frisbee und Playball. Nicht fehlen dürfen auch das Riesenrad, die beiden Geisterbahnen und fünf Autodrome.

Mäusezirkus als neue Attraktion

Im Vergnügungspark macht die zwei Meter hohe Figur eines Zirkusdirektors auf einen erstmals in Linz gastierenden Mäusezirkus aufmerksam. Mehr als 500 lebende Mäuse vergnügen sich in einer Miniatur-Westernstadt, in Ritterburgen, auf einer Pirateninsel, einem Marktplatz und einem ebenfalls im Kleinformat nachgebauten „Jurassic-Park“.

Sonderfahrten von Linz Linien und ÖBB – Fahrpreisrabatt für LILO-Passagiere am 1. Oktober

Die Linz Linien bieten an den beiden Marktwochenenden in der Nacht von Samstag auf Sonntag zusätzliche frühmorgendliche Straßenbahnfahrten Richtung Universität (Abfahrt ab Rudolfstraße: 0.40 Uhr), Richtung Auwiesen (Abfahrt ab Wildbergstraße: 1.10 Uhr) und nach Ebelsberg (Abfahrt ab Wildbergstraße: 1.11 Uhr). „Bahn fahren, Nerven sparen, Führerschein behalten“ ist zwar kein offizielles Motto der ÖBB, doch die samstäglichen Sonderzüge nach Rottenegg am 28. September und 5. Oktober sind auf jeden Fall ein „heißer“ Tipp. Sie verlassen den Mühlkreisbahnhof um 21.20, 22.20 und 23.20 Uhr.

Die LILO bietet am 1. Oktober, dem „Linz-Land-Tag“, einen 60-prozentigen Fahrpreisrabatt für alle planmäßigen Züge.

Frau Kapitän bittet an Bord

Zum Genuss des Sonnenuntergangs an Bord ihrer schmucken und komfortablen „MS Helene“ lädt Kapitänin Helene Schaurecker am Sonntag, 29. September und am Sonntag, 6. Oktober ein. Die einstündigen Hafenrundfahrten beginnen um 18 Uhr. Kinder erhalten eine kleine süße Überraschung als Geschenk.

Höhepunkte der Woche

Das traditionelle Leiner-Feuerwerk wird am Eröffnungstag, dem 28. September, ab 21.15 Uhr abgebrannt.

Am Montag, 30. September, werden bis 18 Uhr unter dem Motto „Happy hour“ von den Schaustellern zwei Fahrten zum einfachen Preis geboten. Um 14 Uhr beginnt im Europa-Bierstadl der Seniorennachmittag.

Am Dienstag, 1. Oktober, geht im Europa-Bierstadl ab 14 Uhr der Hausfrauennachmittag über die Bühne.

Am Mittwoch, 2. Oktober, ist Familientag. Zwischen 10 und 18 Uhr heißt es „Voller Spaß zum halben Preis“ und „Viel Freude zum halben Preis“. Marktfahrer, Schausteller und Konsumationsbetriebe bieten den Familien Sonderangebote und Vergünstigungen.

Das zweite Feuerwerk des Herbstmarktes am Donnerstag, 3. Oktober, wird von der ARGE Urfahranermarkt gesponsert. Es beginnt um 21.15 Uhr.

Attraktives Hotelpackage des Tourismusverbandes

Der Urfahranermarkt ist auch ein guter zusätzlicher Grund für einen längeren Aufenthalt in Linz. Der Tourismusverband Linz hat daher ein preisgünstiges Wochenend-Paket mit einer Übernachtung mit Frühstück in einem Vier-Sterne-Hotel (60 Euro) oder einem Drei-Sterne Hotel (53 Euro) geschnürt. Der im Arrangement enthaltene Restaurantgutschein im Wert von zehn Euro kann auf dem Urfahranermarkt in den Festzelten „Europa-Bierstadl“ und „Schmankerltreff“ eingelöst werden. Überdies inkludiert das Angebot die Pöstlingberg-Erlebniskarte (Tageskarte für die Straßenbahnlinie 3 und eine Berg- und Talfahrt mit der Pöstlingbergbahn), eine Stadtrundfahrt mit dem City-Express, eine Museumskarte für zehn Linzer Museen, den Eintritt in den Botanischen Garten und einen 20-prozentigen Rabatt für eine Schifffahrt Linz – Aschach –Linz.

Weitere Gesprächspartner:
Dr. Wolfgang Hofmann, Leiter des Wirtschaftsservice Linz
Michael Smrcka, Leiter der Abteilung Märkte des Wirtschaftsservice Linz

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