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Stadt Linz - Kultur

Freinbergkirche Hl. Maximilian, Jesuitenkirche

SAKRALBAUTEN UND KIRCHLICHE INSTITUTIONEN

KünstlerIn:Franz Schneider
Standort:Freinbergstraße 32
Stadtteil:Froschberg
Datierung: 1829

Standort im Stadtplan (neues Fenster)

Freinbergkirche Hl. Maximilian, Jesuitenkirche

Rechteckiger, einschiffiger Bau aus Bruchsteinmauern mit Satteldach, der Sockel ist mit Granitplatten verkleidet. Das Kranzgesims und die Giebel sind mit Spitzbogenfries versehen, über dem an den Längsseiten V-förmige Zinnen aufgesetzt sind. Fries und Zinnen sind aus unverputzten Ziegeln gemauert, ebenso die zehnseitigen schmalen Türme, die an den vier Ecken des Langhauses vom Boden aus ansteigen und mit spitzen zehnseitigen Pyramidenhelmen gedeckt sind. Über dem südlichen Giebel erhebt sich ein quadratischer Dachreiter aus Ziegelmauern mit Spitzbogenfenstern, Zinnen und achtseitigem spitzen Helm, der an vier Kanten mit vergoldeten Metallkugeln besetzt ist. An der Nordseite befindet sich der Haupteingang mit spitzbogigem Trichterportal aus Rohziegeln, das gleiche Portal befindet sich auch im ersten Joch der Ostseite.

Über dem Seiteneingang befindet sich eine Steinstatue der Maria Immaculata von Franz Schneider, auf der Weltkugel mit Schlange stehend, eine Lilie in der Hand. Die doppelten Flügel der beiden Tore sind mit je einem Relief eines frontal stehenden Engels aus Eichenholz, 85 cm hoch, ebenfalls von Franz Schneider, geschmückt.

Geschichte

Erzherzog Maximilian von Österreich-Este ließ 1828 auf dem Freinberg einen Probeturm für die spätere Stadtbefestigung erbauen. Nachdem dieser 1829 seine Probe bestanden hatte, war er ohne weitere Bestimmung. Maximilian ließ noch im selben Jahr neben dem Turm eine Kirche in ungefähr gleicher Höhe mit einem Turm aus dem gleichen Bruchsteinmauerwerk erbauen. 1837 wurde die Kirche öffentlich zugänglich gemacht. Am 21. April 1838 wurden die Gebeine des hl. Benignus von der profanierten Nikolauskirche in Urfahr transferiert.

Quelle: Österreichische Kunsttopographie, Band XXXVI "Die Linzer Kirchen", herausgegeben von der Stadt Linz und dem Institut für Österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes.




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