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Kinderherz-Intensiv

Die operative Intensivmedizin I und II sowie die Kinderherz-Intensiv unterstehen der Abteilung für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin.

Abteilungsvorstand: Prim. Univ.-Prof. Dr. Jens Meier

Leitender Oberarzt: OA Dr. Werner Moosbauer

Verantwortlich für den Kinderbereich: OA Dr. Anna Hofer

Das Kinderherzzentrum ist ein Kooperationsmodell zwischen dem Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Linz und der Landeskinderklinik.

Die Kinder werden im Kinderspital aufgenommen und vor der Operation untersucht. Die Operation findet im Allgemeinen Krankenhaus Linz statt. Die Eltern können vor der Operation ihr Kind bis zur Operationsschleuse begleiten. Dort kann dann dem Kind bereits ein Beruhigungsmittel verabreicht werden, um für das Kind eine stressfreie  Situation zu erzielen. In den sterilen Bereich dürfen die Eltern nicht.

Kleinkind auf unserer Kinderherzabteilung

Nach der Operation wird Ihr Kind auf der Intensivstation II zur postoperativen Nachbetreuung aufgenommen.
Sie werden Ihr Kind an verschiedenen Geräten angeschlossen vorfinden.

Wir möchten Ihnen daher die wichtigsten Geräte kurz erklären:
Zur ständigen Überwachung ist Ihr Kind an einen Monitor angeschlossen, welcher laufend die Herzfrequenz, Blutdruck und weitere wichtige Messwerte anzeigt.Für die Behandlung werden Medikamente über Infusionsleitungen direkt ins Blut geleitet. In der Regel erhält Ihr Kind Medikamente die für Schmerzfreiheit und Beruhigung sorgen. Im Bedarfsfall erfolgt auch die Ernährung über einen Venenkatheter. Diese kann aber auch mittels Sonde, die über Nase oder Mund eingeführt wird, erfolgen.

Ihr Kind kommt nach der Operation noch narkotisiert und beatmet auf die Intensivstation. Dazu wurde ein weicher Schlauch (Tubus) über Mund oder Nase in die Luftröhre eingelegt, durch den das Sauerstoffluftgemisch in die Lunge ein- und ausströmt. Solange Ihr Kind diesen Tubus benötigt, kann es nicht sprechen.

Kleines Kind, welches an wichtige medizinische Geräte angeschlossen ist

Technik ist auf unserer Station ein unerlässliches Hilfsmittel, selbstverständlich aber kein Ersatz für Beobachtung, Zuwendung und Fürsorge. Verschiedene akustische Alarme bedeuten nicht sofort ein Problem, sondern können ganz harmlose Ursachen haben. Der Blick auf das Kind ist auf jeden Fall wichtiger als auf den Monitor.

Ihre Mithilfe

Ist es durch den Beatmungsschlauch am Sprechen gehindert, oder befindet es sich, medikamentös bedingt, in einem schlafähnlichen Zustand, haben sie keine Scheu Ihr Kind zu berühren, mit ihm zu reden, ihm einfach zu zeigen, dass Sie bei ihm sind. Wir unterstützen Sie gerne dabei – wenden Sie sich bitte an die betreuende Pflegeperson.

Hat Ihr Kind besondere Vorlieben oder Gewohnheiten, informieren Sie uns, wir können dann besser auf seine individuellen Bedürfnisse eingehen. Auch sein Lieblings-Kuscheltier sollte Ihr Kind bei uns nicht vermissen.

Wünschen Sie Kontakt mit einem Mitarbeiter des Krankenhaus-Seelsorgeteams, des Sozialdienstes oder des Psychologischen Dienstes, veranlassen wir das jederzeit für Sie.
Haben Sie Fragen, treten Unklarheiten oder Probleme auf – reden Sie mit uns!!!

Besuche

Wenn es Ihnen möglich ist, besuchen Sie Ihr Kind.

Es gibt keine festgelegten Besuchszeiten. Besuche sind prinzipiell jederzeit möglich und individuell gestaltbar. Ebenso gibt es keinen festgelegten Auskunftszeiten mit dem pflegerischen und ärztlichen Personal. Wir sind, wenn es die Arbeitssituation zulässt, für Sie als Eltern jederzeit gesprächsbereit.

Es kann durch Aufnahmen von PatientInnen, Visiten und Untersuchungen während Ihres Besuchs dazu kommen, dass Sie für einige Zeit nicht bei Ihrem Kind sein können. In dieser Zeit haben Sie die Möglichkeit, im Besucherzimmer Platz zu nehmen. In Notfällen und Ausnahmesituationen können auch längere Wartezeiten entstehen, wir bitten dafür um Verständnis.

Um diese Wartezeiten so gering wie möglich zu halten, empfehlen wir Ihnen folgende Zeiten:

  9:00 bis 12:00 Uhr
13:00 bis 18:00 Uhr
19:00 bis 21:00 Uhr

Der Besuchszeitpunkt am Tag der Operation ist vom Beginn und der Dauer des Eingriffs abhängig. Sie können Ihr Kind ungefähr eine Stunde, nachdem es vom Operationssaal auf die Intensivstation gekommen ist, sehen.

Telefonische Auskunft erhalten sie unter 0732/7806/2145.

Ab 22:00 Uhr sollte die Nachtruhe für alle Kinder beginnen, damit sich ein natürlicher Tag-Nacht Rhythmus einstellen kann.
Hinterlegen Sie bitte Ihre Telefonnummer, wir rufen Sie verlässlich an, wenn Ihr Kind Sie außerhalb der empfohlenen Zeiten braucht. Vergessen Sie bitte bei aller Sorge um Ihr Kind nicht ganz auf Ihre eigenen Bedürfnisse, gönnen Sie sich zwischen den Besuchszeiten Ruhe, Ihr Kind braucht Sie auch nach der Verlegung von der Intensivstation. Natürlich dürfen auch Verwandte und Freunde Ihr Kind besuchen. Allerdings sollten aus organisatorischen Gründen nur zwei Personen (davon ein Elternteil) gleichzeitig zu Ihrem Kind kommen.

Beim Betreten der Intensivabteilung bitten wir Sie, sich aus hygienischen Gründen die Hände zu desinfizieren.

Unser Ziel

Die bestmögliche medizinische und pflegerische Betreuung der uns anvertrauten Kinder durch ein engagiertes Team und den Einsatz modernster Technik.

Zufriedene Kinder und Eltern.

Die Mitarbeiter des Kinderherzteams danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen, Ihrem Kind und Ihrer Familie noch alles Gute.

KONTAKT

AKh Linz, Anästhesiologie und operative Intensivmedizin
Krankenhausstr. 9
4021  Linz

Tel: +43 (0)732/7806-2145
Fax: +43 (0)732/7806-2256
E-Mail: anaesthesie@akh.linz.at

weitere Informationen: