Bitte lassen Sie sich regelmäßig den Blutdruck messen, achten Sie auf normales Körpergewicht, sowie auf vernünftige Ernährung, lassen Sie das Rauchen und machen Sie regelmäßig Bewegung. Vor allem können auch durch regelmäßige Untersuchungen beim Haus- oder Facharzt Gefäß- Risikofaktoren, Bluthochdruck, Cholesterin- Erhöhung, Zucker- oder Herzkrankheiten rechtzeitig erkannt und behandelt bzw. verhindert werden. Eine routinemäßige neurologische Untersuchung, eventuell unter Einschluss eines Ultraschallbefundes der Hals- Schlagadern ab dem 65. Lebensjahr ist zu empfehlen.
Links:
Österreichische Gesellschaft für Schlaganfallforschung (neues Fenster)
Österreichische Gesellschaft für Neurologie (neues Fenster)
Deutsche Gesellschaft für Neurologie (neues Fenster)
Schlaganfall Selbsthilfegruppe Oberösterreich: 4060 Leonding, Heumaderweg 8, Tel: +43 732 775842
Beratungsstellen für Nikotinsucht:
OÖ Landesregierung, 4010 Linz, Harachstraße 16a, Tel: +43 732 7720 4122, Mo.18-19 Uhr (mit Voranmeldung)
Krankenhaus der Elisabethinen, Lungenabteilung, 4010 Linz, Fadingerstraße 1, Tel: +43 732 7676 4205 (nach Vereinbarung)
Raucherberatungsstelle, 4600 Wels, Brennereistraße 15, Tel: +43 7242 61669, Di.17-20 Uhr (mit Voranmeldung)
In den vergangenen Jahren sind neue diagnostische Verfahren und eine Reihe von neuen Medikamenten entwickelt worden, die wesentliche Vorteile in der Behandlung der Parkinsonerkrankung im Vergleich zu früher bringen (Tabletten, Behandlung mit Pflaster). Bei schwerer Krankheit bietet sich auch die Behandlung über moderne elektronisch steuerbare Pumpen (Apomorphin, Duodopa) und die Tiefenhirnstimulation, ein operatives Verfahren zur elektrischen Stimulation bestimmter Hirnregionen an. Außerdem gibt es in der Behandlung der nicht-motorischen Symptome der Erkrankung und der Physiotherapie wesentliche Fortschritte.
Links:
Österreichische Parkinson-Gesellschaft (neues Fenster)
Deutsche Parkinson-Gesellschaft (neues Fenster)
Österreichische Parkinson-Selbsthilfegruppe (neues Fenster)
Kompetenznetz Parkinson, Internetportal für Patienten/Innen und Angehörige (neues Fenster)
Institut für Physikalische Medizin, AKh Linz
Die Alzheimererkrankung ist in erster Linie eine Erkrankung des fortgeschrittenen Alters. Somit steigt das Risiko an Alzheimer zu erkranken mit zunehmender Lebensdauer. Bei familiärer Häufung der Erkrankung steigt das Risiko der nachfolgenden Generation, an Alzheimer zu erkranken ebenso. Nicht jede Demenz ist eine Alzheimer- Krankheit. Die Diagnose muss durch einen Facharzt für Neurologie od. Psychiatrie in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Disziplinen und dem Hausarzt sowie PsychologInnen gestellt werden. Durch vernünftige Lebensweise, insbesondere maßvolle Ernährung, Vermeidung von Rauchen und übermäßigem Alkoholkonsum, sowie von Hirnverletzungen und regelmäßiger geistiger und emotionaler Stimulation und körperlicher Betätigung kann das Auftreten der Erkrankung verzögert werden.
Links:
Österreichische Alzheimer Gesellschaft (neues Fenster)
Verein M.A.S., Verein Morbus Alzheimer Syndrom (neues Fenster)
Österreichische Alzheimer- Selbsthilfegruppe (neues Fenster)
Eine Reihe psychischer Erkrankungen, wie zum Beispiel depressive Syndrome, scheinen nicht zuletzt wegen der steigenden Lebenserwartung zuzunehmen. Depressive Syndrome beeinträchtigen sehr wesentlich die Lebensqualität und werden häufig, vor allem bei älteren Menschen, nicht entsprechend wahrgenommen. Ein gewisser Teil depressiver Störungen lässt sich mit Medikamenten behandeln, jedoch sollte unbedingt auch an psychotherapeutische Maßnahmen gedacht werden. Schließlich spielen häufig psychosoziale Faktoren in der Ursache depressiver Syndrome eine wesentliche Rolle, wie zum Beispiel Vereinsamung, Dauerbelastungen im Rahmen chronischer Konflikte, aber auch Überforderungen im Rahmen der Betreuung von Schwerkranken oder als Folge beruflicher Überbeanspruchung.
Links:
Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (neues Fenster)
Österreichische Selbsthilfegruppe HPE, Hilfe für Angehörige und Freunde psychisch Erkrankter (neues Fenster)
Tel: +43 732 7806 6811
Fax: +43 732 7806 6819
E-Mail: neurologie@akh.linz.at